


Cofete/Punta de Jandía liegt am westlichen Ende Fuerteventuras. Es ist wild und einsam. Man gelangt nur über eine der unwegsamen Schotterpisten in dieses Gebiet. Dennoch ist es lohnenswert, die Mühe auf sich zu nehmen, allein schon der atemberaubenden Aussicht wegen. Aber vergessen Sie nicht, Proviant mit zu nehmen!
Wenn Sie den höchsten Punkt der Insel passieren, zwischen den Gipfeln des Pico de la Zarza und Frágil, dann werden Sie mit einer spektakulären Aussicht Richtung Norden bis zu den Bergen bei Pájara und zur Südspitze belohnt.
Nicht minder lohnenswert ist ein Besuch der sagenumwobenen Villa Winter des Deutschen Gustav Winter. Dieses zweistöckige Gebäude mit rundem Turm steht auf einem eingezäunten Stück Land, das die Form der Insel Fuerteventura hat und die Lage des Gebäudes ist genau an der Stelle auf diesem Grundstück wie in der Realität auf der Insel.
Ursprünglich als Herrenhaus gezeichnet, wurde die Villa der Winters 1947 an dieser Stelle errichtet, um Landkultivierung in der Region zu betreiben. Viele Leute lebten dort in nahezu totaler Isolation zu einer Zeit, als Ackerbau, Nutztierhaltung und Käseproduktion erst aufkamen.
Die Häuseransammlung Cofetes selbst gleicht einer Geisterstadt und viele Eigentümer kommen nur am Wochenende hierher. Nur wenige Menschen leben dort das ganze Jahr. Mit der Zeit jedoch kommen immer mehr solcher einfachen Häuser hinzu.
Cofete ist ein idealer Stopp für Tagesausflügler, die vom anstrengenden Weg dorthin und einem Aufstieg auf die Berghöhen ausruhen möchten. Es gibt eine kleine Bar im Ort, die Erfrischungen und auch Fischgerichte anbietet.
Video: Besichtigung der Villa Winter