Gesundheit

Introduction



Fuerteventura - Gesundheit

Falls Sie während des Urlaubs ernsthaft krank werden sollten, lassen Sie es nicht drauf ankommen und suchen Sie so schnell als möglich einen Arzt auf.

Für alle kleineren Probleme wie Magenbeschwerden oder eine Erkältung bekommen Sie in der Apotheke („Farmacia“) in Ihrem Urlaubsort rezeptfreie Medikamente. Apotheken sind von Montag bis Freitag während der üblichen Einkaufszeiten geöffnet und an Samstag Nachmittagen und an Sonntagen geschlossen. Auf unseren Google-Karten  finden Sie die Apotheke(n) in Ihrem Urlaubsort. Falls Sie ein ganz bestimmtes Medikament benötigen, ist es hilfreich, eine Packung als Beispiel dabei zu haben.

Bei ernsthafteren Problemen helfen Ihnen die lokalen Ärzte und Kliniken. Manchmal müssen Sie mit langen Wartezeiten rechnen. Es ist auf jeden Fall von Vorteil, wenn jemand, der Spanisch spricht, Sie begleitet.

Für Notfälle nehmen Sie die Tür mit der Aufschrift „Urgencias“ und man wird sich schnell um Sie kümmern.

In fast allen Urlaubsorten gibt es private Kliniken und Ärzte und meistens spricht das Personal dort auch Englisch und Deutsch.

Zahnärzte

Alle Zahnärzte arbeiten auf privater Basis – Sie erkennen Zahnärzte an den Schildern mit der Aufschrift: „Dentista“.

 

Optiker

Optiker gibt es in beinahe jedem Resort. Rechnen Sie jedoch mit längeren Wartezeiten.


Sonnenbaden

Auch wenn es äußerst verlockend ist, möglichst schnell in die Sonne zu kommen –  insbesondere, wenn jeder um Sie herum schon so schön gebräunt zu sein scheint – lassen Sie es in den ersten Tagen langsam angehen! Steigern Sie die Anzahl der Stunden in der Sonne Schritt für Schritt.

Die Intensität der Sonneneinstrahlung auf den Kanarischen Inseln ist um vieles höher als in Deutschland. Man unterschätzt das gerne, vor allem aufgrund der fast immer wehenden Brise, die für trügerische Abkühlung sorgt. So kann schnell ein schmerzhafter Sonnenbrand entstehen, der später zu ernsthaften Hautschäden führen kann. Vielleicht wussten Sie ja schon, dass die Bräune viel länger anhält, wenn sie langsam aufgebaut wurde!

Warten Sie nicht, bis sich Ihre Haut seltsam anfühlt und z.B. zu spannen beginnt, bevor Sie sich etwas überziehen. Wenn Sie die Grundregeln kennen und einhalten, dann brauchen Sie sich über einen Sonnenbrand keine Gedanken zu machen.

Die wichtigsten Tipps für das Sonnenbaden:

  • Benutzen Sie mindestens Sonnenschutzfaktor 15 in den ersten Tagen, besser höher
  • Vermeiden Sie die Mittagssonne
  • Im Falle eines leichten Sonnenbrandes verwenden Sie eine verschreibungspflichtige After Sun Lotion
  • Bedecken Sie Blasen und öffnen Sie sie nicht
  • Bei schwerem Sonnenbrand suchen Sie bitte sofort einen Arzt auf.

Nützliche Hinweise (Auszüge aus der Sunsafe Website) :

Sonnenbrand hinterlässt dauerhafte Schäden. Die sichtbaren Verbrennungen heilen, aber die Nachwirkungen können später zu Hauptkrebs führen.

Wenn Sie sonnenverbrannte Haut genauer betrachten, sehen Sie, dass sie spannt, knittert, rot und heiß ist. Das sind Anzeichen für ernsthafte Schädigungen. Warten Sie nicht, bis die ersten Anzeichen von Röte und Hitze zu sehen sind, denn sie kommen erst Stunden nachdem Sie bereits Verbrennungen haben.

Tragen Sie eine Kopfbedeckung.

Tragen Sie leichte Kleidung, wenn nötig langärmlig. So vermeiden Sie auch Hitzschlag und ihre Haut bleibt länger jung.

Benutzen Sie eine Sonnenbrille mit 100% UV-Schutz. Suchen Sie so oft als möglich den Schatten auf.
Je höher die Sonne steht, desto konzentrierter sind Ihre Strahlen. Am stärksten ist sie zwischen 10 Uhr morgens und 2 Uhr nachmittags.

Cremen Sie sich mit Sonnenschutzmittel ein, wo immer ihre Haut der Sonne ausgesetzt ist. Vergessen Sie nicht die empfindlichen Stellen wie Ohren, Nacken, Handrücken, Füße….

Tragen Sie den Sonnenschutz bereits eine halbe Stunde bevor Sie in die Sonne gehen auf, so kann er in die Haut einziehen und wirklich schützen. Der Schutz wirkt nicht sofort.

Benutzen Sie ein Sonnenschutzmittel mit UVB und UVA Blocker und tragen Sie es mehrmals am Tag auf, vor allem nach dem Schwimmen.

Verlassen Sie sich nicht allein auf Sonnenschutz. Kein Sonnenschutzmittel blockt alle UV-Strahlen ab. Ihre Haut wird trotzdem beansprucht, nur langsamer. Bleiben Sie nicht den ganzen Tag in der Sonne, nur weil Sie Sonnenschutzmittel aufgetragen haben.

Eine gute Regel besagt: Bleiben Sie nicht länger draußen mit Sonnenschutz als Sie es ohne täten.
Und beachten Sie, dass man auch an einem bewölkten Tag Sonnenbrand bekommen kann! Wolken halten nur einige UV-Strahlen ab – abhängig von der Art und der Dichte der Wolken, in jedem Fall können Sie nicht mehr als ein Drittel der Strahlen filtern.

Sie können an einem bedeckten Tag schlimmer verbrennen, da Sie die Gefahr deutlich weniger realisieren.

Und wenn Sie schon gebräunt sind benutzen Sie dennoch weiterhin Sonnenschutzmittel, denn die Bräune schützt nicht vor weiterem Schaden durch die Sonne.

 

Kurz und knapp:

Passen Sie auf, nicht zu verbrennen, bedecken Sie sich, suchen Sie Schatten auf,
benutzen Sie großzügig Sonnenschutzmittel, schützen Sie Kinder!

 

Magenprobleme

Oftmals werden im Urlaub aufkommende Magenverstimmungen auf das Essen vor Ort geschoben. Das ist aber nicht immer der Übeltäter. Hier finden Sie ein paar Tipps, um im Urlaub Magenproblemen vorzubeugen:

  • Trinken Sie nicht zu viel Alkohol!
  • Vermeiden Sie zu viele eiskalte Getränke
  • Waschen Sie frisches Obst vor dem Verzehr
  • Gewöhnen Sie sich langsam an das evt. ungewohnte Essen